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Dr. med. Christian Schelske

Flugmedizin

Fliegerärztliche Untersuchungen für Piloten und Cabin Crew

Ich bin ein erfahrener Fliegerarzt (AME engl: Authorised Medical Examiner) und selbst leidenschaftlicher Pilot. Ich biete Untersuchungen in den KLassen: Klasse I – ATPL und CPL + Klasse II – PPL und Untersuchungen für das Flugsicherungspersonal und die Cabin Crew.
Auch die Cockpitbesatzung, das Kabinenpersonal und Privatpiloten können bei mir ihr Medical erhalten.
Die Untersuchungen führe ich für Berufspiloten (Klasse 1) , Privatpiloten (Klasse 2 bzw. LAPL) und die Cabin Crew in meinen Praxisräumen, in der Fichtestr. 25 – 10967 Berlin durch.

Medical Klasse 2

Ein Medical Klasse 2 benötigen Sie zum Erwerb oder Erhalt einer Privatpilotenlizenz (PPL, GPL, UL)..

Medical Klasse 1

Diese Untersuchung benötigen Sie zum Erwerb oder Erhalt einer Berufspilotenlizenz (CPL, ATPL, MPL.

Medical Klasse LAPL

Sie benötigen diese Privatpilotenlizenz unter anderem für Leichtflugzeuge, Helicopter und Ballone..

Ihr AME 1 für Piloten der Klassen 1 und 2 in Berlin & Brandeburg

Dr. med. Christian Schelske

Eine Fliegerärztliche Tauglichkeitsuntersuchung ( Flugtauglichkeit ) kann bei Bewerbern für oder Inhabern von Lizenzen für Luftfahrzeugführer nur durch einen Fliegerarzt entsprechend den amtlichen Tauglichkeitsrichtlinien durchgeführt werden. Diese amtlich anerkannten Flugmedizinischen Sachverständigen findet man in Deutschland entweder in einem der acht Aeromedical Center (AeMC) oder in Fliegerärztlichen Untersuchungsstellen der Klassen 1 und 2.

Ziel der Untersuchung ist die Klärung, ob der Untersuchte Flugtauglichkeit besitzt. Ist dem so, kann ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis ausgestellt werden. Dieses wiederum berechtigt den Inhaber zur Wahrnehmung der Rechte aus seiner Lizenz für Luftfahrzeugführer.

Im Rahmen einer Fliegerärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung werden in Deutschland neben Vorgeschichte und der körperlichen Untersuchung apparative sowie Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt. Der Mindestumfang der Untersuchungen ist gesetzlich vorgeschrieben und kann bei vorliegender Indikation durch den Fliegerarzt erweitert werden..

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Ballonpiloten
Lautlos schweben

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Medical Class 1 Anforderungen

Um ein Flugzeug fliegen zu dürfen, egal ob Sportflugzeug oder Verkehrsflugzeug wird mehr als eine Pilotenlizenz verlangt.

Es müssen auch die Anforderungen Medical Class 1 oder 2 erfüllt und nachgewiesen werden. Diese Feststellung der medizinischen Tauglichkeit werden in meiner Praxis durchgeführt. Für das Fliegen eines Sport- oder Segelflugzeug reichen die Erfüllung der Anforderungen des Medical Class 2 aus, welches weniger restriktiv ist. Wer allerdings ein Verkehrsflugzeug führen will bzw. kommerziell Flugzeuge oder Hubschrauber fliegen will, muss die Medical Class 1 Anforderungen erfüllen.

Die Medical Class 1 Anforderungen im Detail

Wenn Sie sich gesund und fit fühlt, keine besonderen Beschwerden oder chronische Leiden haben, können Sie der medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung eigentlich sorglos entgegentreten. Es ist aber ratsam sich vor Beginn einer Flugausbildung diesem medizinischen Check zu unterziehen.

Um erstmalig ein Medical Class 1 oder 2 zu erhalten, muss man sich einer sogenannten Erstuntersuchung unterziehen. Diese kann nur an einem der Aero Medical Centers durchgeführt werden (Adressliste siehe Tabelle unten). Bis zum 40. Lebensjahr muss alle 12 Monate eine Wiederholungsuntersuchung erfolgen. Ab dem 41. Lebensjahr sogar alle sechs Monate. Diese Wiederholungsuntersuchungen, welche dazu dienen, zu kontrollieren ob die Medical Class 1 Anforderungen erfüllt werden, können dann jedoch bei einem zugelassenen Fliegerarzt in der Nähe des Wohnsitzes durchgeführt werden.

Die genauen Medical Class 1 Anforderungen sind sehr umfangreich und können im Einzelnen in der „EASA Acceptable Means of Compliance“ oder auch im Amtsblatt der Europäischen Union eingesehen werden.
Im Zweifel ist es immer ratsam, die Medical Class 1 Anforderungen im Vorfeld genau zu studieren und sich vor Beginn der Ausbildung einer Erstuntersuchung zu unterziehen.
Die Erstuntersuchung
Einige Fluggesellschaften erheben häufig noch höhere medizinische Anforderungen. Solche speziellen Einstellungsvoraussetzungen können bei den jeweiligen Fluggesellschaften angefragt werden.
Bei den Medical Class 1 Anforderungen handelt es ausschließlich um die Vorgaben der Luftfahrtbehörden.

WICHTIGER HINWEIS!
Piloten mit einem ATPL oder CPL-Schein müssen die Erstuntersuchung in einem Aeromedical Center durchführen lassen. Benötigen Sie eine Erstuntersuchung für ein Medical Class 1 können wir Ihnen dieses entsprechend vermitteln.

Privatpiloten

Benötigen eine Privatpilotenlizenz (Private Pilot Licence – PPL), diese berechtigt am Tag zu privaten Zwecken zu fliegen.
Weitere Details finden Sie im nächsten Abschnitt. 

Berufspiloten

Benötigen die sogenannte Berufspilotenlizenz (Commercial Pilot Licence – CPL). Sie berechtigt Flüge gewerblich durchzuführen. 
Weitere Details finden Sie im nächsten Abschnitt. 

Verkehrspiloten

Benötigen die Verkehrspilotenlizenz (Airline Transport Pilot Licence – ATPL). Mit dieser uneingeschränkten Lizenz können Sie für Fluggesellschaften tätig werden.
Weitere Details finden Sie im nächsten Abschnitt.

Welche Lizenzen berechtigt wozu?

Klasse I – ATPL und CPL ~ Klasse II – PPL ~ LAPL ~ Cabin Crew

Privatpilotenlizenz (Private Pilot Licence – PPL)

Als ersten Schritt benötigt man die Privat Piloten Lizenz. Mit dieser Lizenz ist man berechtigt am Tag zu privaten Zwecken zu fliegen. Eine gewerbliche Nutzung der Flüge ist nicht zulässig. Diese Pilotenlizenz eignet sich nur für Reisen mit Freunden oder Familienangehörigen. Die Privatpilotenlizenz kann für Motorflugzeuge (PPL (A)), für Hubschrauber (PPL (H)) oder aber für das Fahren von Ballonen (PPL (D)) abgelegt werden. Für den Lizenzerwerb ist ein Mindestalter von 17 Jahren vorgeschrieben , eine ärztliche Bescheinigung über die Flugtauglichkeit, eine Ausbildung in Sofortmaßnahmen am Unfallort und eine gründliche Ausbildung in Theorie und Praxis. Theoretische Lerninhalte sind Luftrecht, Metereologie, Navigation, Technik, Verhalten in besonderen Fällen und Menschliches Leistungsvermögen. Außerdem erfolgt eine theoretische Ausbildung und Prüfung in Flugfunk.Erweiterungen wie Nachtflug, Instrumentenflug und Kunstflug können einzeln erworben werden. Die Private Piloten Lizenz für Flugzeuge kann an den allermeisten Flugschulen absolviert werden-
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Berufspilotenlizenz (Commercial Pilot Licence – CPL)

Wer Flüge gewerbsmäßige durchführen möchte, benötigt dazu die sogenannte Berufspilotenlizenz (Commercial Pilot Licence (CPL)). Mit einer Berufspilotenlizenz Flugzeuge, die für einen einzelnen Piloten zugelassen sind (Single Pilot), zu gewerblichen Zwecken führen. Hierzu zählen in der Regel fast alle ein- und zweimotorigen propellergetriebenen und düsengetriebenen Flugzeuge, unterhalb einer maximalen Abflugmasse von 12,5t. Mit so einer Lizenz können z. B. bezahlte Rundflüge, Geschäftsflüge oder Cargoflüge durchgeführt werden. Im Gegensatz zur Privatpilotenlizenz wird für die Berufspilotenlizenz bereits eine medizinische Tauglichkeit Klasse I und ein englisches Funksprechzeugnis verlangt. Außerdem 200 Flugstunden als Pilot auf Motorflugzeugen und eine zusätzliche theoretische Ausbildung. Um Flüge auch bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen durchzuführen zu können erwirbt man sinnvollerweise auch eine Instrumentenflugberechtigung.

Verkehrspilotenlizenz (Airline Transport Pilot Licence – ATPL)

Die letzte Stufe und Königsklasse der Pilotenausbildung ist natürlich die Linienverkehrspilotenlizenz (ATPL (A)). Diese befähigt einen Piloten uneingeschränkt als Verkehrsflugzeugführer bei Fluggesellschaften tätig zu werden. Mit so einer Pilotenlizenz können alle Großflugzeuge wie zum Beispiel ein Airbus oder eine Boeing geflogen werden (Multi Crew). Das Ziel dieser Ausbildung ist die Befähigung als verantwortlicher Pilot bei Fluglinien tätig zu werden. Hierzu muss man nicht nur die Lizenz erwerben, sondern auch einschlägige Flugerfahrung nachgewiesen. Nach Abschluss wird dem Piloten anfänglich eine sogenannte „frozen ATPL“ ausgehändigt, welche einen Co-Piloten-Status darstellt. Erst nach einer bestimmten Anzahl von Flugstunden (mind. 1.500) darf man als verantwortlicher Kapitän auf Verkehrsflugzeugen eingesetzt werden.
Schon an einen Privatpiloten werden hohe Anforderungen an theoretischem Wissen, praktische Fähigkeiten und medizinische Tauglichkeiten gestellt. Je nach Lizenz steigen diese Anforderungen natürlich weiter. Hierzu gehört der Nachweis von regelmäßiger Flugerfahrung und medizinischer Untersuchungen.

Lizent für Leichtflugzeuge & Balone (Light Aircraft Pilot Licence – LAPL)

Der LAPL ist eine Lizenz unter halb des ICAO Standards. Er berechtigt zum Fluge am Tage in den EASA Staaten: Es gibt diese neue Lizenz für Motorflugzeuge, Segelflugflugzeuge, Helikopter und Ballone.

Fluglehrer & Fallschirmspinger

Privatpilotin

Verkehrspilot 

Hubschrauberpilot 

Privatpilotin

EU Neuigkeiten und Erleichterungen für Inhaber der PPL(A) und LAPL(A)!

So mancher Inhaber einer PPL(A) hat diese Lizenz in eine LAPL(A) umschreiben lassen, um von gewissen Erleichterungen betreffend Medical und Anforderungen an die fortlaufende Flugerfahrung zu profitieren. Die neue Durchführungsverordnung 2019/1747 der EU-Kommission vom 15. Oktober 2019 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 macht diesen Verwaltungsakt künftig überflüssig: Die PPL(A) schließt nun die LAPL(A) voll und ganz ein. Wer die Voraussetzungen für Füge mit der PPL(A) nicht mehr, die Voraussetzungen für Flüge mit der LAPL(A) aber immer noch erfüllt (z.B. weil das Medical für Klasse 2 abgelaufen ist, für LAPL aber noch nicht), darf weiterhin fliegen, aber nur nach den Regeln der LAPL(A).

r/sie muss dabei aber insbesondere die LAPL-Vorschriften über die fortlaufende Flugerfahrung in den letzten 24 Monaten vor dem Flug sowie die Beschränkung auf Flugzeug mit maximalem MTOW von 2000 kg und maximale Besetzung mit 4 Personen beachten.