Dr. med. Christian Schelske

Impfungen &

Reisemedizinische Beratung

In meiner Praxis biete ich eine Vielzahl wichtiger Impfungen und eine reisemedizinische Beratung.

Reisemedizinische Beratung

Reisemedizin-berlin-bild-3

Heutzutage werden nahezu ganzjährig alle Länder der Erde bereist. Jedoch nicht überall herrschen dieselben oder ähnliche Umwelt- bzw. Hygienebedingungen wie in unserer Region, in Mitteleuropa. Reisen in ferne Länder können mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit einhergehen und mitunter auch Einschnitte für das Leben bedeuten. Ich biete Ihnen eine umfassende Beratung rund um Ihre Gesundheit für Reisen in andere Länder an, beruflich als auch privat. Ob es um die Überprüfung und Komplettierung Ihres Impfschutzes geht oder um Malariaschutz. Ich gebe hilfreiche Tipps und Ratschläge und Ich berate Sie gerne, insbesondere zu folgenden Themen:

  • Welche Impfungen notwendig oder sinnvoll sind; z.B. ob man sich gegen Gelbfieber oder Hepatitis A schützen sollte, oder ob eine Zeckenschutzimpfung angeraten ist.

  • Welche länderspezifischen Gesundheitsrisiken es zu beachten gibt. Ob z.B. Malaria in dem gewählten Reiseland auftritt, und wie man sich dagegen schützen kann.
  • Informationen über die verschiedenen Reisekrankheiten und den Schutz, wenn beispielsweise im Reiseland Dengue-Fieber oder Tuberkulose auftritt.

  • Natürlich klärt die Reisemedizinische Beratung Sie auch über aktuelle Risiken auf, wie etwa Vogelgrippe oder SARS.

Risiken und Gefahren die man oftmals nicht bedenkt!

UV-Strahlung & Sonnenbrand, Verletzungen bei Kontakt mit Quallen oder Verletzungen an Korallen…

Kontakt mit tropischen Bakterien, Verletzungen durch Schlangen oder Skorpione, Malaria Gelbfieber und vieles mehr…

Höhenkrankheit oder Akute Bergkrankheit, Sauerstoffsättigung. Probleme mit Atmung, Herz und Kreislauf.

Sionem ullam suscihit labori aliruid commo autem resreh enderit velit esse nihil conser.

Träume genießen

Urlaub – sollte die schönste Zeit des Jahres bleiben. Umso wichtiger ist es vorbereitet, informiert und geschützt zu sein. Es ist immer eine Bereicherung für Geist, Körper und Seele aus unserer gewohnten Umgebung auszubrechen und uns auf Reisen zu geben.
Gerade Fernreisen locken mit aufregenden Erlebnissen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Umso wichtiger ist es, sich vor Antritt einer Reise umfassend über das Urlaubsland zu informieren. Schließlich trifft man auf fremde Kulturen, begegnet exotische Pflanzen- lernt interessante Tiere kennen und nicht zuletzt ist auch das Klima meist ein ausschlaggebender Grund, unseren Breiten zu entfliehen.
Aber genau das, was uns an diesen Reisezielen fasziniert, birgt auch manche Gefahren. Und je besser man diese Risiken kennt, desto besser lassen sie sich vermeiden – und umso mehr lässt sich der Urlaub auch entspannt genießen.
Im Ausland gibt es Erkrankungen, die uns hier noch nicht einmal bekannt sind. Daher sollte sich jeder Fernreisende, der noch keine einschlägigen Erfahrungen hat medizinisch beraten lassen.

Individuelle Beratung

Um die Reisemedizinische-Beratung so ausführlich wie möglich machen zu können, ist es hilfreich, die die folgenden Fragen im Vorfeld zu klären, um so die Beratung zu vereinfachen.

  • Schwangerschaft oder bekannte chronische Vorerkrankungen
  • vorhandene Grundimmunisierung (Impfung) lt. Impfpass
  • Reiseziel und Reiseroute (bereiste Länder / Städte / Regionen)
  • Reisedaten
  • Reiseart (Rucksack-/ Individualreise oder Aufenthalt in Städten/touristischen Zentren mit organisierten Ausflügen, Pauschalreise mittlerer bis gehobener Standard oder Aufenthalt in Großstädten / Touristikzentren, Pauschalreise gehobener Standard oder Geschäftsreise)
  • Welches Transportmittel wird benutzt? Flugzeug, Eisenbahn, Auto, Schiff – ggf. auch kombiniert?
  • Urlaubsaktivitäten? Z.B. Tauchen und/oder Bergsteigen

Impfungen und Impfberatung

Impfungen schützen wirksam vor einigen Infektionskrankheiten. Hier erfahren Sie welche Impfungen es gibt und wie sie wirken.

Reisemedizin-berlin-bild-3

Welche Impfungen braucht man?

Einige Schutzimpfungen, die sogenannten Standardimpfungen, sollte möglichst jeder Mensch vornehmen lassen, der die Krankheit nicht bereits durchgestanden hat oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Sie schützen in vielen Fällen nicht nur den Einzelnen, sondern auch Menschen im Umfeld, die besonders gefährdet sind oder nicht geimpft werden können.
Bestimmte Berufsgruppen, aber auch ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sowie Schwangere brauchen besonderen Schutz. Sie erkranken häufig schwerer an bestimmten Infektionen oder haben ein höheres Infektionsrisiko. Deshalb raten Ärzte ihnen zu Impfungen, die andere Menschen nicht unbedingt benötigen. Mediziner sprechen dabei von einer sogenannten Indikationsimpfung.

Schwangere

brauchen besonderen Schutz

Bestimmte Berufsgruppen

… sind größen Risiken ausgesetzt

Ältere Menschen

…haben ein höheres Infektionsrisiko

Häufig gestellte Fragen & Interessante Informationen

Impfungen von A bis Z: Welche gibt es?

Es gibt eine Reihe an Schutzimpfungen gegen Infektionskrankheiten. Manche davon sind für jeden Menschen empfehlenswert, manche für spezielle Risikogruppen und manche nur für bestimmte Reisen. In der folgenden Liste erfahren Sie, welche Impfungen es gibt.

 

  • Cholera-Impfung
  • Dengue-Fieber-Impfung
  • Diphtherie-Impfung
  • FSME-Impfung
  • Gelbfieberimpfung**
  • Grippeimpfung
  • Gürtelrose (Herpes Zoster)-Impfung
  • HPV-Impfung
  • Haemophilus influenzae Typ b-Impfung (Hib)
  • Hepatitis-Impfung
  • Japanische Enzephalitis-Impfung
  • Keuchhusten-Impfung
  • MMR-Impfung
  • Malariaprophylaxe
  • Masern-Impfung
  • Meningokokken-Impfung
  • Mumps-Impfung
  • Pneumokokken-Impfung
  • Polio-Impfung
  • Rotaviren-Impfung
  • Röteln-Impfung
  • Tetanus-Impfung
  • Tollwut-Impfung
  • Tuberkulose-Impfung
  • Typhus-Impfung
  • Windpocken-Impfung
  • Zeckenimpfung

**Wir führen selbst keine Gelbfieber-Impfungen durch

 

Grippeimpfung: Für wen ist sie wichtig?

Chronisch Kranke

Manche chronisch Kranke fürchten, ihren geschwächten Körper mit einer Grippeimpfung zu überlasten. Doch gerade für sie kann Grippe gefährlich werden. Darum empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) unter anderem allen Herzpatienten, Diabetikern und Menschen mit chronischen Nieren- oder Lebererkrankungen, sich impfen zu lassen. Bei Krebspatienten sollte die Impfung frühestens drei Monate nach Chemotherapie erfolgen.

Kinder: Welche Impfungen benötigt mein Kind?

Neugeborene bekommen von Ihrer Mutter einen Immunschutz gegen viele Infektionskrankheiten mit auf den Weg. Er verliert sich aber schon in den ersten Wochen. Weil aber auch kleine Kinder schwer an einer Infektionskrankheit erkranken können, empfehlen die Experten schon früh erste Schutzimpfungen

Schwangerschaft: Welche Impfungen sind jetzt wichtig?

Wenn Sie schwanger sind oder planen, ein Kind zu bekommen, sind verschiedene Impfungen besonders wichtig. Dadurch schützen Sie sich etwa vor Erkrankungen, bei denen schwangere Frauen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Durch eine rechtzeitige Impfung schützen Sie aber auch Ihr Kind vor Schäden. Gern berate ich Sie ausführlich welche Impfungen ratsam und überhaupt in der Schwangerschaft erlaubt sind.

Wie wird geimpft?

In der Regel impft der Arzt mit einer Spritze in den Oberarmmuskel (Deltamuskel). Bei Säuglingen und Kleinkindern wählen Kinderärzte gerne einen Oberschenkelmuskel (Musculus vastus lateralis). Impfungen in den Muskel (intramuskulär) sind sowohl bei Lebend- als auch bei Totimpfstoffen üblich.

Manche Lebendimpfstoffe können aber auch oral aufgenommen und geschluckt werden. Diese Schluckimpfungen stehen beispielsweise gegen Rotaviren oder Typhus zur Verfügung. Gegen die „echte“ Grippe gibt es außerdem einen Lebendimpfstoff, der über die Nase aufgenommen werden kann. Diese nasale Impfung ist vor allem bei Kindern eine gute Alternative zur klassischen Spritze.

S to this text in the module Advanced settings.

Wie wirken Impfungen?

Die klassischen Impfungen sind sogenannte aktive Immunisierungen. Sie nutzen das Immungedächtnis des Körpers. Für eine Schutzimpfung injiziert der Arzt abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder auch lediglich bestimmte Bausteine davon. Der Körper bildet daraufhin Antikörper und Gedächtniszellen und baut so einen Immunschutz auf. Dieser wirkt dann auch gegen den „echten“ Keim und bekämpft ihn, sobald er auftaucht.

Der aktiven steht die passive Immunisierung gegenüber. Dabei verabreichen Mediziner direkt Antikörper gegen einen bestimmten Erreger. Sie stammen beispielsweise von Menschen, die die Erkrankung bereits durchgemacht haben. Die Antikörper leisten erste Hilfe zur Abwehr einer akuten Infektion: Sie helfen unmittelbar, wenn sich jemand bereits infiziert hat. Die passive Impfung bewirkt aber nicht, dass sich ein langfristiger Immunschutz aufbaut.

Verabreicht der Arzt eine passive und eine aktive Impfungen gleichzeitig, heißt das Simultanimpfung. Der aktive Anteil macht nur mit Totimpfstoffen Sinn, da die passive Immunisierung die Wirkung einer Lebendimpfungen stark abschwächen würde. Impfung trainieren unser Immunsystem und machen nicht krank.

Impfabstände: Was muss man beachten?

Viele Impfungen kann man gleichzeitig verabreichen. Das kann die Immunantwort sogar verstärken. Deshalb werden die wichtigsten als Kombipräparate angeboten.

Gibt man Lebendimpfstoffe jedoch nicht zum gleichen Zeitpunkt, müssen zwischen den einzelnen Impfungen bestimmte Abstände liegen (jeweils mindestens vier Wochen), damit sich der jeweilige Immunschutz entfalten kann. Liegen solche Impfungen zu nah beieinander, fällt der Impfschutz schwächer aus. Davon ausgenommen sind oral verabreichte Lebendimpfstoffe, sogenannte Schluckimpfungen. Bei Impfungen mit Totimpfstoffen ist ebenfalls kein zeitlicher Abstand zwischen den Impfungen notwendig.

Ein Sonderfall sind passive Immunisierungen beziehungsweise therapeutische Immunglobulin-Gaben. Die enthaltenen Antikörper können auch Lebendimpfstoffe inaktivieren. Nach einer Passivimpfung warten Mediziner daher mehrere Monate, bevor sie eine Lebendimpfung verabreichen. Der genaue Abstand hängt davon ab, welche Antikörper (Immunglobuline) gegeben wurden, welche Dosis und in welcher Form (intramuskulär oder intravenös).

Umgekehrt gilt: Erhalten Sie Immunglobuline oder eine passive Immunsierung innerhalb der zwei Wochen nach einer aktiven Lebendimmunisierung, kann das den Aufbau eines Impfschutzes beeinträchtigen. Eventuell muss die Impfung dann später wiederholt werden.

Grundimmunisierung, Auffrischimpfung – wann bin ich geschützt?

Bei einigen Schutzimpfungen reichen eine oder mehrere Impfungen in der Kindheit, um einen lebenslangen Schutz zu gewähren. Bei anderen muss diese Grundimmunisierung im Lauf des Lebens immer wieder regelmäßig aufgefrischt werden. Für jede Impfung gibt es daher ein spezielles Impfschema, das die Zahl der Impfungen zur Grundimmunisierung und die Notwendigkeit und den Zeitpunkt einer Auffrischimpfung festlegt.

Eine unvollständige Grundimmunisierung lässt sich auch noch Jahre später komplettieren. Experten sprechen dann von einer Nachholimpfung. Sie brauchen in der Regel nicht noch einmal von vorne anfangen. Eine verpasste Auffrischimpfung können Sie ebenfalls nach längerer Zeit noch problemlos nachholen. Je länger Sie jedoch damit warten, desto höher das Risiko, dass Sie nicht mehr ausreichend geschützt sind.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie geimpft wurden, können Sie die Grundimmunisierung vollständig durchführen lassen. Selbst wenn Sie unwissentlich bereits einen Impfschutz haben, schadet eine zusätzliche Impfung nicht. Alternativ kann der Arzt für manche Erkrankungen anhand einer Blutprobe feststellen, ob Sie geschützt sind. Dabei bestimmt er den sogenannten Impftiter.

ngs.

Wie werden Impfstoffe hergestellt?

Die Entwicklung und Produktion von Impfstoffen ist aufwändig. An die Sicherheit von Impfungen stellen die Zulassungsbehörden höchste Anforderungen, zumal Impfungen gesunden Menschen verabreicht werden. Dabei unterscheidet man verschiedene Impfstofftypen.

Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte Erreger. Sie können sich zwar vermehren, aber bei Menschen mit gesundem Immunsystem keine Krankheit mehr verursachen.

Totimpfstoffe enthalten abgetötete Erreger, deren Bruchstücke oder schadlos gemachtes Erregergift. Sie sind auch für immunschwache Menschen unproblematisch. Je nach genauen Aufbau unterscheiden Wissenschaftler:

  • Ganzpartikelimpfstoffe
  • Spaltimpfstoffe (Konjugatimpfstoffe oder Polysaccharidimpfstoffe)
  • Toxoidimpfstoffe
  • Adsorbatimpfstoffe

Rekombinante Impfstoffe sind gentechnologisch hergestellte Impfstoffe. Sie enthalten nur einen besonders typischen Baustein eines Erregers (Subunit), der für die Immunantwort ausreicht (Antigen). Die Bestückung sogenannter Vektorviren (lebende, aber nicht krank machende Viren) mit dem typischen Bauteil des Erregers, gegen den geimpft werden soll, bezeichnen manche Experten als rekombinanten Lebendimpfstoff.

tom CSS to this text in the module Advanced settings.

Ist Impfen gefährlich?

Impfen aktiviert das Immunsystem. Rötungen an der Impfstelle oder auch Abgeschlagenheit und etwas Fieber sind Anzeichen dafür, dass die Impfung wirkt. Manche Menschen machen sich jedoch Sorgen, ob eine Impfung ihnen oder ihrem Kind größeren Schaden zufügen kann.

Richtig ist: Wie bei jedem wirksamen Medikament können auch bei Impfungen Nebenwirkungen auftreten. Die sind aber nur in Einzelfällen als schwer einzustufen. Das Risiko für bleibende oder tödliche Folgen durch die Krankheit selbst ist um ein Vielfaches höher!

Beratung & Impfung  

Dr.med.Christian Schelske

Haben Sie Fragen?

Schreiben Sie mir eine E-Mail mit Ihren Fragen, gern informiere ich Sie auch in einem Beratungsgespräch.